So macht Einkaufen im Rollstuhl Laune

 

 

 

 

 

 

 

 

Oft artet der alltägliche Einkauf in einen Kampf aus, wer im Rollstuhl unterwegs ist, kennt die Probleme. Was brauche ich alles? Was hat Platz in meinem Körbchen? Wird das auch nicht zu schwer? Schließlich muss ich ja alles auf meinem Schoß spazieren fahren. Hier nur ein paar Fragen, es gibt ja so viel zu bedenken. Bei der letzten Einkaufstour meiner Lebensmittel, und was sonst so im Alltag benötigt wird, machte ich die Entdeckung des Jahres. Wie so oft schon wappnete ich mich mit meinem Körbchen, um noch schnell für den Feierabend meine Besorgungen zu erledigen. Bereits im Eingangsbereich blieb mein Blick an einem Einkaufswagen mit Rollstuhlemblem hängen, der neben denen für Kinder stand. Was ist das denn, das musste ich genauer untersuchen.

Da standen doch tatsächlich zwei Einkaufswagen die an unterschiedliche Rollstühle gekoppelt werden können. Nullkommanichts befestigte ich laut einfacher Anleitung einen davon an meinen fahrbaren Untersatz und los ging es. Das war ein ganz neues Einkaufserlebnis – keine Gedanken machen, einfach durch den Laden rollen und alles einladen was ich brauche. Es war ein Traum! Es gibt Unternehmen die es verstehen Inklusion umzusetzen und Menschen, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, ein sagenhaftes Glücksgefühl beim alltäglichen Einkauf zu vermitteln.

Vom Behindertenparkplatz über den Rollstuhleinkaufswagen, bis hin zur Behindertentoilette alles vorhanden. Ein herzliches Dankeschön an das Unternehmen V-Markt in Bobingen und den Einkaufswagen-Hersteller Wanzl.

Text und Bild:  Claudia M. Reisinger

 

 

 

Hallo zusammen,

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat die

Fünfunddreißigste Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissions-

gesetztes (Verordnung zur Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge mit

geringem Beitrag zur Schadstoffbelastung) herausgegeben.

Im Anhang 3 werden die Ausnahmen von der Kennzeichnungspflicht

nach § 2 Abs. 1 beschrieben. Fahrzeuge von Menschen mit Behinderung die

im Besitz eines Schwerbehindertenausweises mit den Merkzeichen „aG“, „H“ oder „BI“

sind davon ausgenommen.

Diese Verordnung kann im Internet unter www.gesetzte-im-internet.de/bimschv_35/anhang_3.html

heruntergeladen werden.  Für Menschen mit Behinderung ist die Ziffer 6 entscheidend.

 

Diese Info habe ich über Herrn Bendedikt Lika (CSU-Stadtrat aus Augsburg) erhalten,

der auch Vorsitzender des Forum „Menschen mit Behinderung“ in der CSU ist.

www.csu.de/partei/parteiarbeit/foren/furum-menschen-mit-behinderung/ ist.

 

Bitte diese Info an alle Betroffenen weiterleiten.

 

Herzliche Grüße aus Dillingen

Friedrich Rieger

 

 

„holen Sie sich die Zugtaufe in Ihre Gemeinde“. So hatte die Bahn
alle Gemeinden entlang der Bahnstrecke Nürnberg-Treuchtlingen-
Ingolstadt-München zu einem außergewöhnlichen Wettbewerb aufgerufen.
Was Bürgermeister Ben Schwarz aus Georgensgmünd zusammen mit
den Behindertenvertretern aus dem Landkreis Roth-Schwabach wie der
BSK-Kontaktstelle Georgensgmünd, dem Rother Inklusionsnetzwerk,
dem Seniorenbeirat, dem VdK, sowie dem Asylhelferkreis aus dieser
Initiative der Bahn machte, war schon bemerkenswert. Nicht von den
Beispielen aus dem Schreiben der Deutschen Bahn wie Bürgermeister
kochen im Altenheim oder ein Auftritt als Marktschreier, sondern Herr
Bürgermeister Schwarz wollte auf den fehlenden Aufzug am Bahnhof
hinweisen.
Denn schon seit dem Jahr 2006 kämpfen die Gmünder zu-
sammen mit den Behindertenverbänden um Barrierefreiheit am
örtlichen Verkehrsknotenpunkt. Er hat sich zu diesem Wettbewerb
einen Tragedienst für Menschen mit Behinderung ausgedacht, an dem
sich nicht nur er, sondern auch die Hälfte des Gemeinderates beteiligt.
Auch die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs waren
freiwillig im Einsatz. Von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr wurden Menschen die
Hilfe benötigten über die Treppen zum Bahnsteig transportiert.
„in Gmund kommen alle zum Zug“ war das Anliegen des Bürgermeisters.
Aus dieser Aktion entsteht ein Zwei-Minuten Video das der Bahn als
Wettbewerbsbeitrag übergeben wird. Dieser Kurzfilm wird dann
zusammen mit den anderen Wettbewerbsbeiträgen unter www.bahn.de/mnx
zur öffentlichen Abstimmung hochgeladen.

Vom 06. Aug, bis 03. Sept.
kann dann jeder das aus seiner Sicht beste Video auswählen.

Friedrich Rieger

 

Die langjährige Vorsitzende der BSK-Selbsthilfe Körperbehinderter Bereich Nürnberg-Fürth e.V.
Ist am Mittwoch den 10.01.2018 nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 74 Jahren verstorben.

Gisela Fischer war bis zuletzt eine engagierte Kämpferin für die Belange von behinderten Menschen
um deren Lebenssituation zu verbessern. Sie als Rollstuhlfahrerin erkannte schon in den siebziger
Jahren dass man sich organisieren muss, um diese Ziele auch zu erreichen. Sie ist deshalb 1976 als
Mitglied in den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. in Krautheim eingetreten um dort
mitzuarbeiten, denn nur gemeinsam ist man stark. Sie war Gründungsmitglied des BSK-Bereichs
Nürnberg/Fürth e.V. und bis 2016 mit Unterbrechungen auch deren Vorsitzende. Ihr besonderes
Engagement galt dem Aufbau eines Behindertenfahrdienstes im Großraum Nürnberg.
Sie war dazu in verschiedenen Ausschüssen des Bezirks Mittelfranken als Kostenträger sowie bei der VAG Nürnberg
In Nürnberg aktiv. Sie war außerdem Gründungsmitglied der IR-Integrationsrunde in Nürnberg die dann
später in den Behindertenbeirat der Stadt übergegangen ist. Gisela Fischer hielt stets gute Kontakte
zu den Stadt- und Kreisräten in Nürnberg um auch hier für den Abbau von Barrieren vor Ort zu sorgen.
Für den Landesverband Bayern des BSK war Sie jahrelang Mitglied bei der Delegiertenversammlung,
dem höchsten Gremium des BSK-Bundesverbandes.

Wir, der Landesverband Bayern der Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., die Mitglieder und der Vorstand des
BSK-Bereichs Nürnberg-Fürth trauern mit den Angehörigen und werden Gisela Fischer stets in bester
Erinnerung behalten.

Friedrich Rieger – Landesvorsitzender
Joachim Weiß – stellv. Landesvorsitzender
Herbert Bischoff – Bereichsleiter Nürnberg-Fürth

 

 

„Potzblitz, wir radeln mit dem RollFiets“ 

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Quelle: Ruth Plössel/ Stadt Augsburg

Text: Natascha Eiglmeier, 2017

Neue Beitragsordnung ab 1.1.2017

Auf der Delegiertenversammlung vom 21.11. 2015 in Rheinsberg wurde eine neue
Beitragsordnung zum 1. 1. 2017 beschlossen.
Die Einzelmitgliedschaft steigt        von 28,00 Euro auf 38,00 Euro Jahresbeitrag
Die Familienmitgliedschaft steigt   von 38,00 Euro auf 50,00 Euro Jahresbeitrag

Wir möchten die Anhebung der Beiträge für Sie als Mitglied transparent darstellen und Ihnen einige
Gründe der Erhöhung erläutern:

  • Die letzte Anpassung der Mitgliedsbeiträge fand im Jahr 2010 statt
  • Seit 2010 gibt es neben der Geschäftsstelle in Krautheim eine Repräsentanz in Berlin,
    wo Ihre sozialpolitischen Interessen durch den BSK vertreten werden, wie z. B. zum
    Bundesteilhabegesetz.
  • Es gibt zahlreiche neue Projekte des BSK mit Büros in anderen Städten, die wichtige Arbeit für
    Sie als BSK-Mitglied leisten, wie z.B. die Meldestelle „Hilfe bei Gewalt in der Pflege“ und die
    Meldestelle für barrierefreie Fernlinienbusse.
  • Regelmäßige Schulungen von Ehrenamtlichen kosten trotz Projektförderungen viel Geld.
  • Im Rahmen der Selbsthilfeförderung der Krankenkassen ist der Ausweis eines bestimmten
    Anteils von Mitgliedsbeiträgen notwendig, um deren Förderung überhaupt zu bekommen.
  • Als anerkannter Behinderten-,Antidiskriminierungs-und Verbraucherschutzbund haben wir
    zusätzliche Möglichkeiten, aber auch zusätzliche Aufgaben, was weitere Mittel bindet. Aktuell
    befassen wir uns z. B. mit dem Beförderungsausschluss von E-Scootern aus dem ÖPNV
    Wir bitten Sie daher um Ihr Verständnis für diese Beitragserhöhung.

 

 

27. Januar 2015 | BSK – REPRÄSENTANZ IN BERLIN
Seit 2010 hat der BSK eine Repräsentanz in Berlin. In der heutigen Zeit ist es von enormer Wichtigkeit dort vertreten zu sein wo die Entscheidungsträger sind. Der neue Büroleiter ist ein alter Bekannter, ein Mann aus der Landespolitik aus Thüringen Maik Notnagel.
Herr Notnagel war der Erste Büroleiter von 2010 bis Juni 2012 ab August
2014 ist er wieder an Bord.

BSK – Repräsentanz
Jägerstraße 27
10117 Berlin
Telefon: 030 8145268-51
Fax: 030 8145268-52
E-Mail: Berlin@bsk-ev.org

 

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