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Klaus Günter Mattlat
Egid – Harrer Straße 21
91166 Georgensgmünd
Telefon 09172 / 669037
Fax 09172 / 6858188
E-Mailadresse kgmattlat@gmx.de
BSK beim 20. Seniorentag am 05.09.2018 in Roth/Mfr.
Auch in diesem Jahr war der Bundesverband Selbsthilfe
Körperbehinderter vertreten durch seine Kontaktstelle
Georgensgmünd ein Teil der Seniorenmesse in Roth, die
Sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Kontaktstellen-
leiter Klaus-Günter Mattlat konnte auf unserem Messestand
auch dem Landrat Herbert Eckstein und noch weitere Kommunal-
politiker aller Fraktionen begrüßen.
An einem sonnigen Tag
mit vielen Besuchern konnten sich die Gäste über die Themen
Pflege, barrierefreies Bauen, barrierefreies Reisen, barrierefreien
öffentlichen Personennahverkehr sowie das Landespflegegeld
informieren. Auch Informationen über die Ziele unseres Verbandes
waren sehr gefragt. Viel Lob erhielt auch der Video-Clip
„Barrierefrei zum Brombachsee“
Eine Teilnahme auch am 21. Seniorentag 2019 ist geplant.
Friedrich Rieger

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SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rindersbacher in Roth/Mfr.
Die EUTB Beratungsstelle Mittelfranken Süd, das Inklusions-
Netzwerk Roth mit Ihrem Vorsitzenden Paul Rösch, sowie
der BSK-Kontaktstellenleiter Klaus-Günter Mattlat trafen sich
am 11.09.2018 zu einem Gedankenaustausch zu den Themen
Inklusion, EUTH, und barrierefreiem öffentlichen Personennah-
verkehr sowie barrierefreie Bahnhöfe im ländlichen Raum.
Markus Rindersbacher stellte dort ein aktuelles Antragspaket der SPD
mit 10 Punkten an die bayerische Staatsregierung „für ein inklusives
Bayern“ vor. Dieses Antragspaket kann unter
https://bayernspd-landtag.de/presse/pressemitteilungen/?id=414187
heruntergeladen werden.
Die aktuellen Fördermittel für das Jahr 2018 in Höhe von 15 Milliarden Euro
reichen bei weitem nicht aus, um das Ziel Bayern barrierefrei zu erreichen.
Der BSK hat u.a. gefordert, dass der öffentliche Personennahverkehr
ausschließlich mit Niederflurbussen auch im ländlichen Bereich ausgestattet
wird. Die Förderpraxis des Staates bei der Anschaffung der Busse muss
überarbeitet werden, so dass nur Busunternehmen die maximale Förderung
für Niederflurbusse und nicht für „Low-Entry-Busse“ erhalten. Diese Busse
haben deutlich weniger barrierefreien Innenraum.
Eine weitere Forderung war, dass bei der Architektenausbildung an den
Universitäten barrierefreies Bauen verpflichtend im Lehrplan aufgenommen wird.
Friedrich Rieger
„holen Sie sich die Zugtaufe in Ihre Gemeinde“. So hatte die Bahn
alle Gemeinden entlang der Bahnstrecke Nürnberg-Treuchtlingen-
Ingolstadt-München zu einem außergewöhnlichen Wettbewerb aufgerufen.
Was Bürgermeister Ben Schwarz aus Georgensgmünd zusammen mit
den Behindertenvertretern aus dem Landkreis Roth-Schwabach wie der
BSK-Kontaktstelle Georgensgmünd, dem Rother Inklusionsnetzwerk,
dem Seniorenbeirat, dem VdK, sowie dem Asylhelferkreis aus dieser
Initiative der Bahn machte, war schon bemerkenswert. Nicht von den
Beispielen aus dem Schreiben der Deutschen Bahn wie Bürgermeister
kochen im Altenheim oder ein Auftritt als Marktschreier, sondern Herr
Bürgermeister Schwarz wollte auf den fehlenden Aufzug am Bahnhof
hinweisen.
Denn schon seit dem Jahr 2006 kämpfen die Gmünder zu-
sammen mit den Behindertenverbänden um Barrierefreiheit am
örtlichen Verkehrsknotenpunkt. Er hat sich zu diesem Wettbewerb
einen Tragedienst für Menschen mit Behinderung ausgedacht, an dem
sich nicht nur er, sondern auch die Hälfte des Gemeinderates beteiligt.
Auch die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und des Bauhofs waren
freiwillig im Einsatz. Von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr wurden Menschen die
Hilfe benötigten über die Treppen zum Bahnsteig transportiert.
„in Gmund kommen alle zum Zug“ war das Anliegen des Bürgermeisters.
Aus dieser Aktion entsteht ein Zwei-Minuten Video das der Bahn als
Wettbewerbsbeitrag übergeben wird. Dieser Kurzfilm wird dann
zusammen mit den anderen Wettbewerbsbeiträgen unter www.bahn.de/mnx
zur öffentlichen Abstimmung hochgeladen.
Vom 06. Aug, bis 03. Sept.
kann dann jeder das aus seiner Sicht beste Video auswählen.
Friedrich Rieger
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